rezitiererei
nur zur info, hier eine der vielen kritiken zu dem album:
backspin sagt:
„Die klingen ja wie?! Ja, genau, wie die fünf Jungs aus München. Meni und Deve wirken wie die Frischzellenkur des nicht mehr ganz so jungen Blumentopf-Sounds. Mit ihrem Debüt „Was Größeres“ gelingt ihnen der Spagat, den einstigen Zauber aus München, der die Hallen füllte, mit ihrem persönlichen Charme zu vereinen. Dabei entsteht nie der Eindruck eines billigen Plagiats, eher sieht man sich unweigerlich mit der Frage konfrontiert: Wer hätte so etwas heutzutage noch für möglich gehalten? – Wunderbar.“
wildstylemag sagt:
„Was Größeres“ - so lautet der anspruchsvolle Titel des Debütalbums der beiden Stuttgarter, dessen Name zuletzt sogar den MTV TRL Moderatoren ein großes Rätsel aufgab.
Der eine heißt Meni, doch wie möchte der, der sich Deve schreibt, genannt werden? Die Antwort erfahrt ihr im Intro. Doch genug des Nachhilfeunterrichts in Sachen extravaganter Aussprache, kommen wir zum Wesentlichen. Musikalisch klingt „Was Größeres“ sehr warm. Gefüttert mit dicken Bläsersounds und feinen Streichern haben Dex, Philwa und Empulse ein souliges Beatkonstrukt gebaut, auf dem sich die beiden Stuttgarter austoben dürfen. Herausgekommen ist dabei ein wirklich feines Stück Musik. – Das sei vorab verraten.
Besonders beeindruckt hat mich von Beginn an das perfekte Zusammenspiel der beiden Rapper. Zwei Stile und Stimmen, die sich gut ergänzen, machen das Hören dabei durchgängig interessant. Einen weiteren Pluspunkt gibt es für die gut durchdachten Skit-Track Kombinationen. Die Telefonskits wirken dabei authentisch, was bei vielen anderen Alben oft nicht der Fall war. Einer der Höhepunkte, der sich aus der Kombination aus Skit und Track ergibt, ist die „Meni und Deve Story“. Sie bietet zwei äußerst unterschiedliche und daher so unterhaltsame Blicke auf den Tag, an dem Meni Deve kennenlerte oder doch Deve Meni?
Als Featuregäste sind der Rapper Zeal, die Sängerin Franziska Wunnerlich sowie die Schelle des Deutschraps alias Dexter vertreten, die noch einmal Abwechslung in die 21 Tracks bringen. „Was Größeres“ bietet eine Menge guter Tracks unter denen sich bereits kleine Klassiker wie der Titeltrack „Was Größeres“, die Videosingle „Stuttgart Hymne“ oder der bereits vom Freakshit Sampler Vol.4 bekannte Song „In den Urlaub mit den Jungs“ befinden. Doch auch die ganz neuen Stücke wie „Warum nicht“, „Autodidakten“ oder „Haarscharf“, ein Song über Schicksalsschläge, sind wirklich hörenswert. Lediglich „Consciousness“ aufgrund der gesampleten Hookline, „Es ist Sommer“, bei dem ich mir eine viel kräftigere Gesangsstimme gewünscht hätte, und „Ist es das“ können mich nicht komplett überzeugen.
Meni und Deve bringen den Rap aus Stuttgart zurück, den man solange vermisst hat: sympathisch, gewitzt und klug verpackt. Da ich die Jungs vor ihrem Album nur gelegentlich wahr genommen habe, werde ich ihren Werdegang nun umso genauer verfolgen. Denn hier kann man sagen, wächst wahrhaft „Was Größeres“ heran.
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