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Fun In The Church Vinyl, CD & Tape 26 Artikel

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Mariá Portugal - Erosão HHV Exclusive Aquamarine Vinyl Edition W/ Fanzine
Mariá Portugal
Erosão HHV Exclusive Aquamarine Vinyl Edition W/ Fanzine
LP | 2021 | EU | Original (Fun In The Church)
27,99 €*
Release:2021 / EU – Original
Genre:Organic Grooves
Fun In The Church und HHV präsentieren diese auf 150 Stück limitierte Sonderausgabe auf aquamarine vinyl, die mit einem Lyric Fanzine ausgestattet ist. Diese Edition gibt es exklusiv bei HHV Records.

Nach 20 ereignisreichen Jahren als Schlagzeugerin, Sängerin, Produzentin und Komponistin in ihrer Heimatstadt São Paulo, verschlug es die Brasilianerin Mariá Portugal vor einiger Zeit nach Duisburg.
Am 12. November 2021 veröffentlicht sie mit Erosão nun ihr jüngstes Album. Ihr Debüt für Fun In The Church erscheint als Kooperation von selo Risco (Brasilien) und Fun in The Church auf Vinyl und digital.

Vorab der Versuch einer kurzen biografischen und künstlerischen Einordnung: 1984 in São Paulo geboren, begann Mária Portugal im Alter von neun Jahren mit dem Klavierunterricht; bevor sie zu Schlagzeug und Orchesterschlagwerk wechselte. 2007 nahm sie am Sommerkurs von Karlheinz Stockhausen in Kürten teil. Im Jahr 2011 absolvierte sie ihr Bachelorstudium in Komposition an der Universidade Federal de São Paulo. Das anschließende Masterstudium Kommunikation und Semiotik an der Pontifícia Universidade Católica de São Paulo schloss sie mit einer Untersuchung der kognitiven Beziehungen von Körper und Klang im Kontext von improvisierter Musik und Tanz ab. Sie arbeitete mit dem Experimentalmusiker und Schauspieler Arrigo Barnabé, veröffentlichte mit dem Instrumentalquintett Quartabê drei Alben und tourte mit Dona Zica und Fernanda Takai, mit denen ebenfalls Alben entstanden. Als Schlagzeugerin und Sängerin hat sie mit Künstler*innen wie Maggie Nicols, Elza Soares, Joëlle Léandre, Charlotte Hug, Caroline Kraabel, Sarah Gail Brand, und der Gruppe Metá Metá gearbeitet. Mit Jasper van’t Hof und Paul van Kemenade entstand 2017 das Album „Daytime Sketches“. Daneben komponierte sie Musik für Tanztheater, insbesondere für Felipe Hirsch und für Nova Dança 4, für verschiedene Theaterstücke, Videos, Kinofilme und Kunstinstallationen. Zusammen mit der Sozialanthropologin Jamille Pinheiro Dias produzierte sie das genreübergreifende OnlineRadioprogramm Livrofonia für Stanford University (us). Obzwar verwurzelt in der brasilianischen Songwriter-Tradition hat sie ein großes Interesse an elektronischer Musik, das nicht zuletzt ihrer Rezeption europäischer Improvisationsmusik entspringt. 2020 schließlich war Portugal „Improviser in Residence“ beim 13. Moers Festival, womit wir uns in großen Schritten der Gegenwart nähern – und ihrem jüngsten Album, das Zeiten, (transatlantische) Räume und eine Pandemie umspannt. Erosão nämlich besteht aus drei Ebenen: 1) dem ursprünglichen Songmaterial, 2) akustischen Improvisationen darüber und 3) elektronischen Manipulationen derer. In jeder Schicht ist sowohl die Erinnerung an - als auch das Vergessen des - Vorangegangenen aufgehoben, wie bei einem Stein etwa, der aus sich überlagernden Schichten aufgebaut ist, die sich durch mechanische und chemische Wechselwirkungen verändern, wenn man es weniger dialektisch denken möchte.Die erste Schicht und Grundlage von Erosão fußt aus Portugals Songwriting, auf jüngeren von ihr geschriebenen Stücken, die einerseits in der brasilianischen Liedtradition stehen, die von Dorival Caymmi über Itamar Assumpção und Arrigo Barnabé bis hin zu Caetano Veloso reicht, zugleich aber auch von Komponist*innen ihrer Generation wie Negro Leo, Lara Rennó, Kiko Dinucci und Maria Beraldo informiert sind
Anfang 2019, noch in der Experimental-Szene São Paulos beheimatet, nahm Portugal in der
Besetzung Saxophon, Klarinette/Bassklarinette, Gitarre, Klavier, Kontrabass, Schlagzeug und Gesang
eine Reihe an improvisierten Live-Sessions auf, als deren musikalisches Ausgangsmaterial acht
dieser Stücke dienten. Dazu eingeladen waren Musiker*innen von Bands wie Metá Metá, Música de
Selvagem, Quartabê und dem Quarteto Solto. Da es nicht möglich war, im Rahmen der AufnahmeSessions ihre Stimme akustisch vom Schlagzeug zu trennen, lud Mariá Tó Brandileone (5 a Seco) ein, ihre Texte an ihrer Stelle einzusingen. Diese Improv-Sessions bilden die zweite Ebene von
EROSÃO.
Im Jahr 2020 schließlich brachte sie das daraus entstandene Audiomaterial mit nach Moers, wohin sie
als "Improviser in Residence" eingeladen war. Während des Aufenthalts in Moers bearbeitete Portugal
das Material weiter und fügte den Aufnahmen ihre eigene Stimme, aber auch elektronische
Manipulationen zwischen Freiheit und Form, Zufall und Zweckgerichtetheit hinzu - die dritte und
letzte Schicht des Albums.
Von den ursprünglich aufgenommen acht Titel finden sich auf EROSÃO nur noch sechs Stücke
wieder, die in unterschiedlich engen Beziehungen zu ihrem Ausgangsmaterial stehen. Sie reichen von
nur geringfügigen Veränderungen (wie bei "Dois Litorais", dem nur wenige Stimm-Overdubs
hinzugefügt wurden) bis hin zu vollständig überarbeiteten Titeln, scheinbar ohne Bezug zum
Ausgangsmaterial (wie "Telepatía", eine Collage aus Material verschiedener Stücke und nicht
intendierten Nebengeräuschen aus den vorangegangenen Aufnahmesessions).
Ozan Ata Canani - Warte Mein Land, Warte HHV Exclusive Beige Vinyl Edition
Ozan Ata Canani
Warte Mein Land, Warte HHV Exclusive Beige Vinyl Edition
LP | 2021 | EU | Original (Fun In The Church)
21,99 €*
Release:2021 / EU – Original
Genre:Organic Grooves, Rock / Indie, Pop
Limitiert auf 300 Stück. Nur bei HHV. Nach der brillianten 7"-Single "Alle Menschen dieser Erde" legt Ozan Ata Canani sein erstes Album auf dem Label Fun In The Church vor.
Ozan Ata Canani - Alle Menschen Dieser Erde
Ozan Ata Canani
Alle Menschen Dieser Erde
7" | 2018 | DE | Original (Fun In The Church)
6,99 €*
Release:2018 / DE – Original
Genre:Organic Grooves
Eines ist sicher: Sobald sie das Stück »Alle Menschen Dieser Erde« von Ozan Ata Canani anmachen, aufschnappen, auflegen oder gar live erleben — Sie begegnen einem wunderbaren Menschen. Und da wären wir gleich im Kern seiner Arbeit: Niemand kann sich seiner Poesie entziehen, die sich einfacher Worte bedient und dabei sehr komplexe Zusammenhänge menschlichen Zusammenlebens beschreibt. Poesie, die Türen öffnet, Brücken schlägt und Visionen für die Zukunft liefert. Es sind einfache Antworten auf schwierige Fragen, Antworten, für die es sich lohnt auf der Welt zu sein. Ata kam 197X mit seiner anatolischen Laute, der Bağlama (weiches g — Bahlama!) aus der Türkei nach Deutschland und erfand als junger Erwachsener den türkischen Song in deutscher Sprache. Was ihm in der türkischen Community viel Ignoranz bescherte. In der deutschen Community passierte ausser ein paar wohlmeinenden Fernsehauftritten nichts. Die Songs verschwanden in der Schublade und wurden nichtmal aufgenommen. Vergessen wurden sie jedoch nicht. Als Imran Ayata und Bülent Kullukçu sich an die Arbeit ihrer vielbeachteten Compilation »Songs Of Gastarbeiter« (Trikont 2013) machten, beschlossen sie, dass es ohne Ata nicht geht. Sie trommelten seine alten Weggefährten zusammen und buchten ein Studio. Heraus kam »Deutsche Freunde«, das Kernstück des Samplers. Wer es hört, vergisst es nicht und es wurde zu einer Art Doyç-Deutschen Nationalhymne. Doch das sind noch so viele Lieder, die nicht aufgenommen wurden. Damit jetzt schon wieder nichts passiert fangen wir an — hier ist die erste Single für Fun In The Church! »Alle Menschen dieser Erde« hat den selbsterklärlichsten Text, den man sich vorstellen kann, daher vermeiden wir die Interpretation. Es ist für alle da. Für Sie, Ihre Nachbarn, Freunde und für Ihre Mutter. Drehen Sie's auf und öffnen Sie die Fenster, dann wird etwas passieren….
Mariá Portugal - Erosão Black Vinyl Edition
Mariá Portugal
Erosão Black Vinyl Edition
LP | 2021 | EU | Original (Fun In The Church)
24,99 €*
Release:2021 / EU – Original
Genre:Organic Grooves
Preorder lieferbar ab 03.12.2021
Nach 20 ereignisreichen Jahren als Schlagzeugerin, Sängerin, Produzentin und Komponistin in ihrer Heimatstadt São Paulo, verschlug es die Brasilianerin Mariá Portugal vor einiger Zeit nach Duisburg. Am 12 November 2021 veröffentlicht sie mit Erosão nun ihr jüngstes Album. Ihr Debüt für Fun In The Church erscheint als Kooperation von selo Risco (Brasilien) und Fun in The Church auf Vinyl und digital. Vorab der Versuch einer kurzen biografischen und künstlerischen Einordnung: 1984 in São Paulo geboren, begann Mária Portugal im Alter von neun Jahren mit dem Klavierunterricht; bevor sie zu Schlagzeug und Orchesterschlagwerk wechselte. 2007 nahm sie am Sommerkurs von Karlheinz Stockhausen in Kürten teil. Im Jahr 2011 absolvierte sie ihr Bachelorstudium in Komposition an der Universidade Federal de São Paulo. Das anschließende Masterstudium Kommunikation und Semiotik an der Pontifícia Universidade Católica de São Paulo schloss sie mit einer Untersuchung der kognitiven Beziehungen von Körper und Klang im Kontext von improvisierter Musik und Tanz ab. Sie arbeitete mit dem Experimentalmusiker und Schauspieler Arrigo Barnabé, veröffentlichte mit dem Instrumentalquintett Quartabê drei Alben und tourte mit Dona Zica und Fernanda Takai, mit denen ebenfalls Alben entstanden. Als Schlagzeugerin und Sängerin hat sie mit Künstler*innen wie Maggie Nicols, Elza Soares, Joëlle Léandre, Charlotte Hug, Caroline Kraabel, Sarah Gail Brand, und der Gruppe Metá Metá gearbeitet. Mit Jasper van’t Hof und Paul van Kemenade entstand 2017 das Album „Daytime Sketches“. Daneben komponierte sie Musik für Tanztheater, insbesondere für Felipe Hirsch und für Nova Dança 4, für verschiedene Theaterstücke, Videos, Kinofilme und Kunstinstallationen. Zusammen mit der Sozialanthropologin Jamille Pinheiro Dias produzierte sie das genreübergreifende OnlineRadioprogramm Livrofonia für Stanford University (us). Obzwar verwurzelt in der brasilianischen Songwriter-Tradition hat sie ein großes Interesse an elektronischer Musik, das nicht zuletzt ihrer Rezeption europäischer Improvisationsmusik entspringt. 2020 schließlich war Portugal „Improviser in Residence“ beim 13. Moers Festival, womit wir uns in großen Schritten der Gegenwart nähern – und ihrem jüngsten Album, das Zeiten, (transatlantische) Räume und eine Pandemie umspannt. Erosão nämlich besteht aus drei Ebenen: 1) dem ursprünglichen Songmaterial, 2) akustischen Improvisationen darüber und 3) elektronischen Manipulationen derer. In jeder Schicht ist sowohl die Erinnerung an - als auch das Vergessen des - Vorangegangenen aufgehoben, wie bei einem Stein etwa, der aus sich überlagernden Schichten aufgebaut ist, die sich durch mechanische und chemische Wechselwirkungen verändern, wenn man es weniger dialektisch denken möchte.Die erste Schicht und Grundlage von Erosão fußt aus Portugals Songwriting, auf jüngeren von ihr geschriebenen Stücken, die einerseits in der brasilianischen Liedtradition stehen, die von Dorival Caymmi über Itamar Assumpção und Arrigo Barnabé bis hin zu Caetano Veloso reicht, zugleich aber auch von Komponist*innen ihrer Generation wie Negro Leo, Lara Rennó, Kiko Dinucci und Maria Beraldo informiert sind.
Anfang 2019, noch in der Experimental-Szene São Paulos beheimatet, nahm Portugal in der Besetzung Saxophon, Klarinette/Bassklarinette, Gitarre, Klavier, Kontrabass, Schlagzeug und Gesang eine Reihe an improvisierten Live-Sessions auf, als deren musikalisches Ausgangsmaterial acht dieser Stücke dienten. Dazu eingeladen waren Musiker*innen von Bands wie Metá Metá, Música de elvagem, Quartabê und dem Quarteto Solto. Da es nicht möglich war, im Rahmen der AufnahmeSessions ihre Stimme akustisch vom Schlagzeug zu trennen, lud Mariá Tó Brandileone (5 a Seco) ein, ihre Texte an ihrer Stelle einzusingen. Diese Improv-Sessions bilden die zweite Ebene von
EROSÃO.
Im Jahr 2020 schließlich brachte sie das daraus entstandene Audiomaterial mit nach Moers, wohin sie als "Improviser in Residence" eingeladen war. Während des Aufenthalts in Moers bearbeitete Portugal das Material weiter und fügte den Aufnahmen ihre eigene Stimme, aber auch elektronische
Manipulationen zwischen Freiheit und Form, Zufall und Zweckgerichtetheit hinzu - die dritte und letzte Schicht des Albums.
Von den ursprünglich aufgenommen acht Titel finden sich auf EROSÃO nur noch sechs Stücke wieder, die in unterschiedlich engen Beziehungen zu ihrem Ausgangsmaterial stehen. Sie reichen von nur geringfügigen Veränderungen (wie bei "Dois Litorais", dem nur wenige Stimm-Overdubs hinzugefügt wurden) bis hin zu vollständig überarbeiteten Titeln, scheinbar ohne Bezug zum Ausgangsmaterial (wie "Telepatía", eine Collage aus Material verschiedener Stücke und nicht intendierten Nebengeräuschen aus den vorangegangenen Aufnahmesessions).
Mieke Miami - Montecarlo Magic HHV Exclusive Black & Magenta Vinyl Gatefold Edition W/ Instrumentals
Mieke Miami
Montecarlo Magic HHV Exclusive Black & Magenta Vinyl Gatefold Edition W/ Instrumentals
2LP | 2021 | EU | Original (Fun In The Church)
25,99 €*
Release:2021 / EU – Original
Genre:Pop
Limitiert auf 150 Exemplare im Gatefold-Cover mit Bonus-Instrumental LP. Das normale Album ist Schwarz, die Instrumentals sind Magenta. Mieke Miamis "Montecarlo Magic", das Nachfolgealbum ihres Debüts "In the Forest", (2016, Sonar Kollektiv) dunkelt nicht mehr durch den Wald, aber es herrscht auch wahrlich kein Lichtzwang. Eher eine besondere, positive Stimmung, die nach Innen und Außen strahlt, einen Zustand beschreibt, der zugleich innere Einkehr und Reise zu sein scheint: Florida, Kalifornien und Brandenburg schmiegen sich hier ganz nah aneinander. Vielleicht klappert noch ein Fluss durch das Bild und sicher spielen irgendwo Zauberer*innen mit Dingen verstecken: berauscht, verträumt und ganz sicher leicht zu finden. Denn in dieser Welt soll niemand gar nichts herumsuchen. Finde was du willst, sagt Mieke.

Gleich der Opener "Californio" lässt mich an einen Aufenthalt in Los Angeles denken, ein imaginiertes Los Angeles, mehr gedacht als real. Absurd: ich war noch im Februar 2020 dort eingeladen. Silver Lake, im ersten Licht eines neuen Tages. Einen Frühlingsmorgen entlangschreitend, höre ich aus dem Garten einer Hippie-Kommune diesen Chor mit hellem Glocken-Piano, Space-Echos und feinem Refrain herüberwehen. „Californio ...“. Wie nah mir das geht? Sehr. Ich möchte gerne dorthin zurück, wo diese Musik spielt und realisiere, dass das genauso dort, in jenem fernen LA zu einer bestimmten Zeit wie im Jetzt und Hier in mir passiert. Schön verschobene Gleichzeitigkeit. Die Ende 2020 vorab veröffentlichte Single "Horse" erzählt ziemlich viel davon: Bassklarinette und das stete Angerauschte, locker, lässig, gespielt. Eine Atmosphäre aus Stimmen, Instrumenten, Delays und, wenn überhaupt nötig, mehr gemalt als geplant, das Bild einer (in sich) mehrstimmigen Welt.

Unisono anders: Bridges und von vorne nach hinten gerutschte Chöre, die mal Lead mal Back singen. Großzügig überlagern sich Themen, Strophen, Refrains zu Song-Welten. Die du gerne so oder so hören kannst, sagt die Künstlerin. Alle geraten ineinander übereinander, ohne Anstrengung und mit geilerTrübung: Montecarlo Magic.

Ein Bekenntnis: Ich habe ja sofort gedacht: „‘Californio‘ = Los Angeles, Garten, Welt, Musik, und diese verborgene und doch fassbare neue Bescheidenheit, Hippie-USA.“ Ich habe das alles gedacht. Doch dann erzählt mir Mieke von Geisterschiffen, von Seelen und Wanderungen und von Gefahr? Nein, passt schon. Jeder Traum ist wahr, Ja und Nein, A und Nicht-A eins: „So many out-of-the-way things had happened lately, that Alice had begun to think that very few things indeed were really impossible.“ '***

Bald folgt dann schon diese Coverversion von den Beatles! Wer macht denn sowas? "Cry Baby Cry" Vielleicht die Fab Four in ihrer Los Angeles Zeit? Wiki sagt Indien. Weißes Album, Lennon auf dem Peak. Angeblich mag er das Stück später nicht mehr, hier passt es. Und Mieke Miami wird sozusagen, für einen ganz kurzen Moment, die bescheidenste John Lennon der Welt und träumt dann weiter, und die Band, die sie eigentlich selber ist, träumt sich neben ihr her.

Eine Platte wie ein Garten: „The king was in the garden Picking flowers for a friend who came to play.“ '**. So schön wieder was von John Lennon zu hören und easy translated. Danke Mieke.

Und wo ich mich gerade noch hörend nach Los Angeles und Indien gedacht habe, und dabei irgendetwas Geheimnisvolles und Einfaches gemacht habe, führt mich die Platte nun - via Autoscooter und Abbey Road - über London nach San Francisco: Swimming Pool. Ein Straßen-von-Franzisko-Feeling mit Gitarren und Chören – und genauso drückenden wie angenehm-undeutlichen, souligen Grooves. Nix Urban Soul allerdings, sondern Landstraßen-Soul, der gerade (und weit über das Jetzt hinaus) ein irres Fernweh triggert. Und zugleich auflöst, denn wer höret, der staunet - und begreift: Brandenburg, Florida, Kalifornien: It´s all here. Dieses melancholische Fernweh verweht gerne ganz im Blütenstaub der Orte und Gegenden unseres Begehrens. Mehr denn je.

Der letzte Song: „Golden Ships“ ist dann eigentlich mein Lieblings-Titel, denn dann kann ich schon wieder von vorne anfangen mit dieser Zauber-Musik.

Mieke Miami - Montecarlo Magic erscheint im zweiten Corona-Sommer auf Fun in the Church. Dit passt
Ozan Ata Canani - Warte Mein Land, Warte Black Vinyl Edition
Ozan Ata Canani
Warte Mein Land, Warte Black Vinyl Edition
LP | 2021 | EU | Original (Fun In The Church)
22,99 €*
Release:2021 / EU – Original
Genre:Organic Grooves, Rock / Indie
Nach der brillianten 7"-Single "Alle Menschen dieser Erde" legt Ozan Ata Canani sein erstes Album auf dem Label Fun In The Church vor.
Ashraf Sharif Khan & Viktor Marek - Sufi Dub Brothers HHV Exclusive Silver Vinyl Edition
Ashraf Sharif Khan & Viktor Marek
Sufi Dub Brothers HHV Exclusive Silver Vinyl Edition
LP | 2020 | EU | Original (Fun In The Church)
19,99 €*
Release:2020 / EU – Original
Genre:Electronic / Dance
Limitiert auf 150 Stück in silberner Ausführung. Nur bei HHV!

Ashraf Sharif Khan und Viktor Marek sind bei der Geburt getrennte Zwillinge aus verschiedenen Kontinenten. Sie wurden vom großen Musiksatelliten bei einem seiner wenigen Erdumdrehungen wieder zusammengeführt um uns Menschen einen außerplanetarischen Hüftschwung beizubringen. Diesen setzten die beiden Brüder live mit ihren Beats, Bass und Sitar um und hinterlassen dabei reihenweise Erdbewohner*innen mit offenen Mündern (Grinsen) und offenen Sohlen (Tanzen). Ihr Album „Sufi Dub Brothers“ ist Zeugnis dieser kometenhaften Fügung und versammelt das nahezu vollständige Song-Material dieser musikalischen Sensation. Ein schwer zu fassender „Sufistep“ (Viktor Marek) zwischen HipHop, Acid, Electro und Dub trifft auf eine meisterhafte Sitar-Performance (Ashraf Sharif Khan). Über 10 Jahre haben sich die beiden in den Hamburger Ebbe-Road-Studios Zeit genommen, um einen geeigneten klanglichen Raum für dieses Album zu finden. Ein langer Weg, schließlich transformieren sie südasiatische Klassik in westliche Clubmusik – und nicht umgekehrt. Außer im Song „Maschinenland“ den wir als liebevollen Gruß in die Postpunkwelt der Achtziger Jahre hinein verstehen dürfen. Der Song ist im original von der Gruppe Abwärts und kann nun endlich auch in Islamabad aufgeführt werden.
Gio - Mirrors & Smoke
Os Barbapapas - Doowoodoowoo
Orphea - Lovesongs From Hell
Training & John - Three Seconds
Wolfgang Perez - Who Cares Who Cares
Zwanie Jonson - We Like It
Zwanie Jonson
We Like It
LP | 2021 | EU | Original (Fun In The Church)
20,89 €* 21,99 € -5%
Release:2021 / EU – Original
Genre:Pop
Der Hamburger Christoph Kähler alias Zwanie Jonson hat viele Namen. Er ist, je nach Perspektive, ewiger Schlagzeuger, der mit Bands wie Magic, Sammy's Saloon, The Sunsets, Disjam, Die Fantastischen Vier, Veranda Music, Fink, Wolf Maahn, Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen, Pascal Finkenauer, Helen Schneider, Fettes Brot tourte, er ist der ewige Underdog, für dessen Solo Debütalbum „It's Zwanietime“ DJ Koze 2007 aus lauter Liebe das Label Hoobert gründete, allein, um es raushauen zu können. (Koze angetan: „Die Süße und Freundlichkeit, die sich durch alle Songs zieht, lässt einen glauben, Zwanie stehe
kurz vor seiner Erleuchtung.“). Er ist Scheinschwede, der JJ Cale von der Waterkant, größer als Jesus, vor allem aber ist er der Mann, der Hamburg so aussehen lässt, als läge es direkt hinterm Laurel Canyon. Im Sommer 2011 kam Zwanies zweites Album „I'm A Sunshine“ bei Staatsakt heraus. Der darauf enthaltene „Golden Song“ wurde 2015 durch den Einsatz im Kino-Film „Victoria“ ein später Radio-Hit. 2017 dann „Eleven Songs For A Girl“, ebenfalls bei Staatsakt und nun also: Sein nunmehr viertes Album „We Like It“ bei Fun In The Church. Wie immer quasi im Alleingang eingespielt, atmet auch „We Like It“ den Geist fein geschliffener West-Coast-Folk Psychedelica und melancholischer Blueeyed-Soul-Balladen, mal als federndes Easy-Listening, mal als fast balearischer Boogie-Groove vorgetragen. Kurz: „We Like It“ ist ein Album, das so dermaßen aus allen Zeiten gefallen scheint, dass es über alle Zeiten hinweg strahlt. Beenden wir an dieser Stelle unsere Lobhudelei und lassen mit Andreas Dorau und Christoph Dallach zwei andere ausgesprochene Fans zu Wort kommen, die alles weitere Wissenswerte zu Zwanie Jonson für uns diskutiert haben.

Dallach: Wusstest Du, dass Zwanie in dem Jahr geboren ist, in dem John Lennon verkündete, dass die Beatles größer als Jesus
sind? Ist Zwanie auch größer als Jesus?
Dorau: Klar. Jesus war 1,75 und Zwanie ist mindestens 1,76.
Dallach: Wo wir schon mal beim aufregenden Jahr 1966 sind – Welche beiden TV Serien starteten da? Na?
Dorau: The Prisoner?
Dallach: Falsch!
Dorau: Schirm, Charme & Melone?
Dallach: Falsch!
Dorau: Scheiße! Waltons?
Dallach: Falsch!
Dorau: Was denn nun?
Dallach: Raumpatrouille Orion.
Dorau: Weltraum passt gar nicht zu Zwanie Jonson. Dass man seinen Namen schwedisch ausspricht weißt Du, oder?
Dallach: Nein.
Dorau: Nicht amerikanisch, sondern schwedisch, weswegen ich ihn auch immer einen Scheinschweden nenne. Das ist ein Kompliment. Wer schreibt weltweit die meisten Hits? Na? Die Schweden! Still und bescheiden produzieren die Hits. Drängen sich nie in den Vordergrund. So wie Zwanie.
Dallach: Ein Land voller „Fünfter Beatles“.
Dorau: Genau. Der fünfte Beatle ist ein Schwede. Wie hast Du Zwanie Jonsons Musik eigentlich kennengelernt?
Dallach: Ich habe mal sein Album „I’m a Sunshine“ empfohlen bekommen und war überrascht, wie gut es mir gefallen hat. Für
mich klang das nach Kalifornien und Beatles. Hatte ich nicht erwartet bei einem Hamburger.
Dorau: Ich habe mal einem Freund, der lange in den Urlaub fuhr, CD Tipps gegeben. Mein Tipp war Zwanie Jonson. Mein Freund hat dann von Hawaii aus begeistert angerufen und wollte mehr davon. Und der mag deutsche Musik eigentlich nicht.
Dallach: Für mich klingt Zwanie im allerbesten Sinne undeutsch und vor allem nach Zwanie Jonson.
Dorau: Was für ein Adjektiv fällt Dir da ein?
Dallach: Soft! Pop! Und ich muss oft an J.J. Cale denken, den ich sehr schätze.
Dorau: Seine Musik ist weder amerikanisch noch englisch. Maurice Summen hat das mal gut gesagt: „Zwanie Jonson ist ein Künstler, den man keiner Zeit und keinem Ort wirklich zuschreiben kann. Seine Musik klingt im besten aller Sinne aus der Zeit gefallen. Aber das soll ihn jetzt bitte nicht unter Retro Verdacht stellen. Ganz im Gegenteil. Wir empfinden Zwanies Musique immer right here und right now. Aber er ist keinem Genre, keinem Ort, keiner Bewegung zufriedenstellend zuzuordnen. Kein Wunder, dass DJ Koze einst ein eigenes Sublabel für ihn gründen musste. „Outernational music for interplanetary people“ lautet der Wahlspruch des neuen Sublabels von Staatsakt. Fun in the church. Hier fühlt sich Zwanie nun endlich zuhause. Ich höre da ganz vieles raus und gleichzeitig nichts, das ist das Schöne. Stimmung: Entspannt und melancholisch.
Dallach: Stimmung: Das erste Bier zu früh getrunken, ab 17:00 Uhr. Und gut dann gelaunt über wehmütige Dinge nachdenken.
Dorau: Ich möchte jetzt mal erzählen, warum ich mit Zwanie so gerne Musik mache.
Dallach: Bitte.
Dorau: Die meisten Leute, mit denen man Musik macht, haben sofort ein Role Model im Kopf. Aber mit Zwanie macht man einfach Musik. Dann kommen unbekannte Einflüsse aus allen Ecken, alle möglichen Genres fließen in die einzelnen Stücke mit ein. Pop, Rock, Soul, Folk und Beatles aber letztlich immer eine eigenständige Musik, die nie zum Klischee erstarrt.
Dallach: Man hört sofort, dass er diese ganzen Genres kann. Es geht hier aber weniger um ein Genre als um eine Stimmung.
Dorau: Genau, und die ist nie Retro.
Dallach: Die elf Stücke von „We Like It“ ergeben deshalb auch ein Album, das wunderbar zusammenfließt. Man könnte es wohl auch ganz modern eine Playlist nennen aber die Abfolge der Songs ist wunderbar. Das jedes Stück tatsächlich zum nächsten passt ist sehr rar. Und man muss kein alter Sack sein, um daran seine Freude zu haben.
Dorau: Ja, es ist ein richtiges Album. Und man hört auch, mit welcher Sorgfalt es zusammengestellt wurde.
Dallach: Trotzdem fallen mir beim Hören Musiker ein, an die mich Zwanies neue Songs erinnern: Phoenix, Air ... aber letztlich doch immer vor allem an Zwanie.
Dorau: Ich musste an noch andere Künstler denken. Mein Patenkind Max Regener hat mir zum Geburtstag ein Album von Mac DeMarco geschenkt, der auch so ein Songtüftler wie Zwanie ist. Und irgendwie höre ich bei Zwanie auch Lana Del Rey raus, beide haben etwas Melancholisches.
Dallach: Was ist eigentlich dein Lieblingssong vom Album?
Dorau: Ich finde zwar das ganze Album gut, aber drei Stücke davon sind für mich Singles: „We Like it!“, „Empty Cities!“ und „The Hook“.
Dallach: Bei mir „The Hook“ und „We Like it“. Das sind Songs, die eine umwerfende positive Ausstrahlung haben.
Dorau: Ich hätte da noch eine These.
Dallach: Bitte.
Dorau: Zwanie Jonson ist ja in erster Linie bekannt als Schlagzeuger für Fettes Brot, Fanta Vier, Veranda Music ...
Dallach: Zappa, Beastie Boys.
Dorau: Genau. Als Laienpsychologe frage ich mich, warum sich jemand freiwillig hinter das Schlagzeug setzt. Das ist nämlich jemand, der sich in der zweiten Reihe wohlfühlt und eher ein Studiotüftler ist. Allein sein mit den Songs und glücklich sein.
Dallach: So wie Ringo.
Dorau: Genau.
Dallach: Wobei sein Lieblings-Beatle ja George Harrison ist, der stille Beatle. Ich erinnere mich an das Bild, das in seinem alten Studio hing. Ich habe ihn mal gefragt, was er an dem mag und er sagte, dass seine Lieblingslieder der Beatles fast alle von Harrison sind: „Something“, „Here Comes The Sun“, „While My Guitar Gently Weeps“, oder auch „My Sweet Lord“. Zwanie sagt, dass ihn diese Songs einfach berühren. Dorau: Koze hat mal gesagt, dass Zwanie eigentlich alle vier Beatles in einem ist: Der stille Ringo, der unterschätzte Komponist George, der Frauenschwarm Paul und der mit sich selbst hadernde John. Aber was macht Zwanie Jonson eigentlich, wenn er keine Musik macht?
Dallach: Drogen nehmen?
Dorau: Nein, macht er nicht. Aber er isst Cheese-Toast, das ist sein Lieblingsgericht. Mit Spiegelei. Er isst sogar drei Spiegeleier, weil er glaubt, damit achtzig zu werden.
Dallach: Seine Lieblingsgetränke sind Kaffee, Wasser und Bier. Ob er die Reihenfolge einhält?
Dorau: Ich glaube in umgekehrter Reihenfolge. Je nach Winter- oder Sommerzeit. In Zwanies Studio ist es aber immer schön. Die Liga der Gewöhnlichen Gentlemen hat auf ihrem neuen Album sogar das Lied „Yo Zwanie“ geschrieben. Dallach: Ich warte auf die Netflix-Serie in der zwangsläufig irgendwann Zwanies Musik laufen wird. Dorau: Das glaube ich wirklich auch. Ich wette darauf, dass der Tag kommen wird, an dem einer seiner Songs in so einer Serie landen wird. Und dann geht Zwanie Jonson durch die Decke. Und das meine ich völlig ernst.
Ozan Ata Canani - Warte Mein Land, Warte
Ozan Ata Canani
Warte Mein Land, Warte
CD | 2021 | EU | Original (Fun In The Church)
16,99 €*
Release:2021 / EU – Original
Genre:Organic Grooves, Rock / Indie
Nach der brillianten 7"-Single "Alle Menschen dieser Erde" legt Ozan Ata Canani sein erstes Album auf dem Label Fun In The Church vor.
V.A. - Preachers Tape
Gio - Mirrors & Smoke
Carl Schilde - Europop
Mieke Miami - Montecarlo Magic
Mieke Miami
Montecarlo Magic
LP | 2021 | EU | Original (Fun In The Church)
21,99 €*
Release:2021 / EU – Original
Genre:Pop
Mieke Miamis "Montecarlo Magic", das Nachfolgealbum ihres Debüts "In the Forest", (2016, Sonar Kollektiv) dunkelt nicht mehr durch den Wald, aber es herrscht auch wahrlich kein Lichtzwang. Eher eine besondere, positive Stimmung, die nach Innen und Außen strahlt, einen Zustand beschreibt, der zugleich innere Einkehr und Reise zu sein scheint: Florida, Kalifornien und Brandenburg schmiegen sich hier ganz nah aneinander. Vielleicht klappert noch ein Fluss durch das Bild und sicher spielen irgendwo Zauberer*innen mit Dingen verstecken: berauscht, verträumt und ganz sicher leicht zu finden. Denn in dieser Welt soll niemand gar nichts herumsuchen. Finde was du willst, sagt Mieke.

Gleich der Opener "Californio" lässt mich an einen Aufenthalt in Los Angeles denken, ein imaginiertes Los Angeles, mehr gedacht als real. Absurd: ich war noch im Februar 2020 dort eingeladen. Silver Lake, im ersten Licht eines neuen Tages. Einen Frühlingsmorgen entlangschreitend, höre ich aus dem Garten einer Hippie-Kommune diesen Chor mit hellem Glocken-Piano, Space-Echos und feinem Refrain herüberwehen. „Californio ...“. Wie nah mir das geht? Sehr. Ich möchte gerne dorthin zurück, wo diese Musik spielt und realisiere, dass das genauso dort, in jenem fernen LA zu einer bestimmten Zeit wie im Jetzt und Hier in mir passiert. Schön verschobene Gleichzeitigkeit. Die Ende 2020 vorab veröffentlichte Single "Horse" erzählt ziemlich viel davon: Bassklarinette und das stete Angerauschte, locker, lässig, gespielt. Eine Atmosphäre aus Stimmen, Instrumenten, Delays und, wenn überhaupt nötig, mehr gemalt als geplant, das Bild einer (in sich) mehrstimmigen Welt.

Unisono anders: Bridges und von vorne nach hinten gerutschte Chöre, die mal Lead mal Back singen. Großzügig überlagern sich Themen, Strophen, Refrains zu Song-Welten. Die du gerne so oder so hören kannst, sagt die Künstlerin. Alle geraten ineinander übereinander, ohne Anstrengung und mit geilerTrübung: Montecarlo Magic.

Ein Bekenntnis: Ich habe ja sofort gedacht: „‘Californio‘ = Los Angeles, Garten, Welt, Musik, und diese verborgene und doch fassbare neue Bescheidenheit, Hippie-USA.“ Ich habe das alles gedacht. Doch dann erzählt mir Mieke von Geisterschiffen, von Seelen und Wanderungen und von Gefahr? Nein, passt schon. Jeder Traum ist wahr, Ja und Nein, A und Nicht-A eins: „So many out-of-the-way things had happened lately, that Alice had begun to think that very few things indeed were really impossible.“ '***

Bald folgt dann schon diese Coverversion von den Beatles! Wer macht denn sowas? "Cry Baby Cry" Vielleicht die Fab Four in ihrer Los Angeles Zeit? Wiki sagt Indien. Weißes Album, Lennon auf dem Peak. Angeblich mag er das Stück später nicht mehr, hier passt es. Und Mieke Miami wird sozusagen, für einen ganz kurzen Moment, die bescheidenste John Lennon der Welt und träumt dann weiter, und die Band, die sie eigentlich selber ist, träumt sich neben ihr her.

Eine Platte wie ein Garten: „The king was in the garden Picking flowers for a friend who came to play.“ '**. So schön wieder was von John Lennon zu hören und easy translated. Danke Mieke.

Und wo ich mich gerade noch hörend nach Los Angeles und Indien gedacht habe, und dabei irgendetwas Geheimnisvolles und Einfaches gemacht habe, führt mich die Platte nun - via Autoscooter und Abbey Road - über London nach San Francisco: Swimming Pool. Ein Straßen-von-Franzisko-Feeling mit Gitarren und Chören – und genauso drückenden wie angenehm-undeutlichen, souligen Grooves. Nix Urban Soul allerdings, sondern Landstraßen-Soul, der gerade (und weit über das Jetzt hinaus) ein irres Fernweh triggert. Und zugleich auflöst, denn wer höret, der staunet - und begreift: Brandenburg, Florida, Kalifornien: It´s all here. Dieses melancholische Fernweh verweht gerne ganz im Blütenstaub der Orte und Gegenden unseres Begehrens. Mehr denn je.

Der letzte Song: „Golden Ships“ ist dann eigentlich mein Lieblings-Titel, denn dann kann ich schon wieder von vorne anfangen mit dieser Zauber-Musik.

Mieke Miami - Montecarlo Magic erscheint im zweiten Corona-Sommer auf Fun in the Church. Dit passt
Burka Band - I Care For You
Burka Band
I Care For You
7" | 2021 | EU | Original (Fun In The Church)
14,99 €*
Release:2021 / EU – Original
Genre:Reggae / Dancehall
Die legendäre Burka Band aus Afghanistan kehrt zurück! Mit ihrem neuen Hit „I care for you“.
Die nun bei Fun in the church erscheinde Vinyl-Single enthält alle bisher erschienenden Burka Band
Songs erstmaig auf einem Tonträger versammelt. Steng limitiert
Training - X
V.A. - OST Legend Of The Stardust Brothers
Ashraf Sharif Khan & Viktor Marek - Sufi Dub Brothers Black Vinyl Edition
Ashraf Sharif Khan & Viktor Marek
Sufi Dub Brothers Black Vinyl Edition
LP | 2020 | EU | Original (Fun In The Church)
17,99 €*
Release:2020 / EU – Original
Genre:Electronic / Dance
Ashraf Sharif Khan und Viktor Marek sind bei der Geburt getrennte Zwillinge aus verschiedenen Kontinenten. Sie wurden vom großen Musiksatelliten bei einem seiner wenigen Erdumdrehungen wieder zusammengeführt um uns Menschen einen außerplanetarischen Hüftschwung beizubringen. Diesen setzten die beiden Brüder live mit ihren Beats, Bass und Sitar um und hinterlassen dabei reihenweise Erdbewohner*innen mit offenen Mündern (Grinsen) und offenen Sohlen (Tanzen). Ihr Album „Sufi Dub Brothers“ ist Zeugnis dieser kometenhaften Fügung und versammelt das nahezu vollständige Song-Material dieser musikalischen Sensation. Ein schwer zu fassender „Sufistep“ (Viktor Marek) zwischen HipHop, Acid, Electro und Dub trifft auf eine meisterhafte Sitar-Performance (Ashraf Sharif Khan). Über 10 Jahre haben sich die beiden in den Hamburger Ebbe-Road-Studios Zeit genommen, um einen geeigneten klanglichen Raum für dieses Album zu finden. Ein langer Weg, schließlich transformieren sie südasiatische Klassik in westliche Clubmusik – und nicht umgekehrt. Außer im Song „Maschinenland“ den wir als liebevollen Gruß in die Postpunkwelt der Achtziger Jahre hinein verstehen dürfen. Der Song ist im original von der Gruppe Abwärts und kann nun endlich auch in Islamabad aufgeführt werden.
Za! - Pachinko Plex
Max Turner - Cuckoo Clock
Max Turner
Cuckoo Clock
7" | 2018 | DE | Original (Fun In The Church)
5,59 €* 6,99 € -20%
Release:2018 / DE – Original
Genre:Hip Hop
Er ist ein outernational Vorzeigemusiker wie er in den Sternen steht, hat schottische Wurzeln, wuchs in der Hansestadt Hamburg auf, von wo aus es ihn nach seinem Debut auf Felix Kubin’s (Matchbox Jump & Jeepbeats) in die weite Welt zog. Zusammen mit seinem Cousin Paul PM & Chilly Gonzo gründete er in Berlin das Rap-spektakel mit Namen Puppetmastaz. In Barcelona folgte er den großen Weisen der Dubmusik und gründete The Meteorites. Danach studiert er in Süd-Indien klassisch Karnatischen Gesang und gründete eine Musikfirma. Nach 5 Jahren unter der tropischen Sonne scheitert an den Strukturen psychedelischer Visa-Bürokratie und kehrt vorübergehend zurück nach Europa. Genauer gesagt; Nach Paris! Hier arbeitet er seit geraumer Zeit an neuem Material. Auf dem neuen Label FUN IN THE CHURCH ("Outernational music for Interplanetary People") erscheinen Anfang Juni gleich zwei neue Turner-Singles: Ein southern Hip-Hop-Update über geographisch verschobene Zeit (Cuckoo Clock/Church Bells) und erstes Material seiner in Indien gegründeten Chicago-Soul-Band The Migrations (Can you not hear the music/Deep beneath the soil). Weil Max Turner das Reisen so liebt und die interessantesten Dinge eh immer zwischen den Welten passieren, geht er nun mit neuer Show auf ausgedehnte Tournee. Die zwei Singles als Kompass im Gepäck.
Migrations, The - Can You Not Hear The Music
Migrations, The
Can You Not Hear The Music
7" | 2018 | DE | Original (Fun In The Church)
5,59 €* 6,99 € -20%
Release:2018 / DE – Original
Genre:Organic Grooves
Max Turner (of Puppetmastaz-Fame) hat auf seinen outernational Reisen unterwegs in Bombay mit indischen Musikern eine Soul-Band gegründet: The Migrations.
Sie verbeugen sich in auf ihrer Debüt-Single vor The Impressions (of Curtis Mayfield Fame) und kombinieren federleicht Chicago-Soul mit südostasieatischen Rhythmus-Strukturen.
Weitere outernational Gäste die auf dieser Single zu hören sind Felix Kubin an der Orgel und Jimi Siebels am Bariton-Saxophon.
Bing Austria & The Flippin' Soul Stompers - Rosas Epektos
Bing Austria & The Flippin' Soul Stompers
Rosas Epektos
LP | 2017 | EU | Original (Fun In The Church)
16,99 €*
Release:2017 / EU – Original
Genre:Reggae / Dancehall
Mit „Rosas Epektos“ erscheint das Debütalbum der philippinischen Band Bing Austria & The Flippin Soul Stompers.- deren Sound den aufmerksamen Leser*innen nicht zuletzt aus dem Film „Ruined Heart – Another Love Story between a criminal and a whore“ bekannt sein dürfte.

Eines der vielen musikalische Highlights des Films war zweifelsohne die soulige Performance der philippinischen Rocksteady-Band Bing Austria & the Flippin‘ Soul Stompers mit ihrer eigenen Version des Songs „Ruined Heart“. So entstand die Idee, mit Bing Austria + The Flippin‘ Soul Stompers ein ganzes Album aufzunehmen. In nur vier Tagen entstanden über zwei Dutzend Songs.
Die Lyrics von „Rosas Epektos“ stammen allesamt aus der Feder von Khavn, der eben nicht nur Filmemacher und Komponist, sondern auch Poet ist. Abends in Manila spielen Bing Austria + The Flippin‘ Soul Stompers für die Touristen in den Hotels alte Soul-Klassiker von Otis Redding bis James Brown. Doch in der Nacht gehen sie in die Bars und spielen ihre eigenen Songs. Manilas urbane Szene ist durch die Echokammer der amerikanischen Kolonialzeit popkulturell stark geprägt, aber die Einflüsse, die man auf „Rosas Epektos“ heraushört, reichen deutlich weiter: Sechziger-Jahre Soul und jamaikanische Beats vermischen sich mit Psychedelic- und Krautrock.
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