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Le Pop Musik Pop 3 Artikel

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V.A - Le Pop 10
V.A
Le Pop 10
2LP | 2022 | EU | Original (Le Pop Musik)
22,99 €*
Release:2022 / EU – Original
Genre:Pop
Generation '22: Chanson mit Seele

Wenn andere Jubiläen begehen, dann schwelgen sie in Erinnerungen. Le Pop ist anders: Unsere Nummer 10 schaut nach vorn. Sie ist jünger, femininer und souliger als ihre Vorgänger. Und stellt 16 neue Namen vor, die zuvor auf keiner anderen Ausgabe zu finden waren. Die neuen Stars heißen Emma Peters, Iliona, UssaR, P.R2B, Ariane Roy und Clou. Viele dieser Namen stehen am Anfang ihrer Karriere, haben bisher erst eine EP, ein Album oder ein paar Singles draußen und doch ist spürbar, dass diese neue Generation das Nouvelle Chanson prägen wird. Nicht alle sind Newcomer, aber Künstlerinnen und Künstler wie Kcidy, Voyou, Malik Djoudi und Laura Cahen haben in den letzten 4 Jahren (so lange ist Le Pop 9 schon draußen) eine so fulminante Entwicklung gemacht, dass wir sie diesmal unbedingt vorstellen wollten. Dazu gesellen sich Schauspielerinnen wie Edwige, Elisa Erka und Suzanne Lindon, die sich zum ersten Mal als Sängerinnen präsentieren. Ganz besonders erwähnenswert: Camélia Jordana – einerseits als Musikerin in der Charts-Welt etabliert, anderseits César-prämierte Schauspielerin, trägt sie in dieser illustren Runde sicher den glamourösesten Namen.
Francoiz Breut - Flux Flou De La Foule
Francoiz Breut
Flux Flou De La Foule
LP | 2020 | EU | Original (Le Pop Musik)
18,98 €* 19,99 € -5%
Release:2020 / EU – Original
Genre:Pop
Einen Schritt weiter, den entscheidenden nach vorn: "Flux Flou de la Foule" von Françoiz Breut

Es ist wie bei Alice im Wunderland. Die Heldin der Geschichte tritt einen Schritt voran und befindet sich auf einmal in einer ganz anderen Welt. Wer die letzten Alben Françoiz Breuts vor "Flux Flou de la Foule" gehört hat, wundert sich über den Vorher-Nachher-Effekt: wie ausgewechselt wirkt der Klang, wie ausgewechselt wirkt die Künstlerin. Vorher war sie die Queen des Indie-Chanson – die Lieblingssängerin der Generation Le Pop 1 - jetzt wandelt sie wie selbstverständlich im Chanson électronique. So klar und schön hat man sie noch nicht gehört. Die genaue Instrumentierung spielt kaum noch eine Rolle, jedes Arrangement ordnet sich hier ihrer Stimme unter. In der neuen Umgebung kann Breut noch besser glänzen, auch weil sie und ihre Band die idealen Melodien zu diesem Konzept gefunden haben. Das Ergebnis ist stimmig, harmonisch und ein wenig wie in einem verzauberten Universum.

Dabei hat Françoiz Breut schon innerhalb der Indie-Welt einige Metamorphosen vollzogen. Von der Chanteuse, die sich von Dominique A, Herman Düne, Calexico und Yann Tiersen Songs auf den Leib schreiben ließ, bis zur selbstständigen Künstlerin, alleinigen Text-Autorin und musikalische Mitgestalterin. Für den Vorgänger von "Flux Flou de la Foule" ("Zoo", 2016) wagte Breut zudem das Experiment, mit Adrian Utley von Portishead zu arbeiten, was aus ihrer Musik jedoch noch längst keinen TripHop machte. "Zoo" ist ein wunderbares Album, es lebt jedoch noch viel deutlicher vom Klang der Gitarre und die Präsenz ihrer Band ist hier höher, als man es vom Chanson-Genre kennt. "Flux Flou de la Foule" ist deswegen eine Zäsur, weil hier die Gitarre kaum noch eine Rolle spielt.

Das neue Album macht deutlich, dass weder Grinsekatze oder Zaubertrunk notwendig waren, um diese Metamorphose zu vollziehen, sondern dass die Künstlerin selbst die Gestalterin des Wandels ist. Sie erkannte, dass sie für einen großen Schritt vorwärts auch neue Mitstreiter brauchte und suchte sich ein neues Team. Statt einer konventionellen Gitarrenband arbeitet Françoiz Breut mit den jungen Musikern Marc Melià und Roméo Poirier an Computern und Synthesizern gemeinsam an ein einem Klangkonzept, dass von Anfang an zusammen mit den Kompositionen entwickelt wurde.
Hollydays - Hollywood Bizarre
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