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Makam - Glacial Valley
Makam
Glacial Valley
12" | 2020 | EU | Original (Pariter)
12,99 €*
Release:2020 / EU – Original
Genre:Electronic / Dance
Preorder lieferbar ab 05.02.2021
Norm Talley - Cosmic Waves White Vinyl Edition
Pacific Range - High Upon The Mountain
Derek Carr - Pursuit Part 2
Lisiere Collectif - Unknown Credentials 1
Visitor - Dublin White Vinyl Edition
Luke Abbott - Translate
Luke Abbott
Translate
2LP | 2020 | EU | Original (Border Community)
31,99 €*
Release:2020 / EU – Original
Genre:Electronic / Dance
"Translate" ist das erste neue Soloalbum des britischen Synthesizer-Spezialisten Luke Abbott in 6 Jahren und seinem zwischenzeitlichen Ausflug in die Live-Improvisation mit dem Experimental-Jazz-Trio Szun Waves. Zuweilen düster und bedrohlich, dann wieder hell und einladend, formen die 11 Tracks ein dramatisch-cineastisches Klangerlebnis wie ein Breitband-Soundtrack zur neuen Wirklichkeit, das sich mit der Direktheit seines gefeierten Synth-Kraut-Debüts "Holkham Drones" (2010) aussöhnt und den Künstler so ausgereift wie nie zuvor präsentiert.
Border One - Host EP
Holden & Zimpel - Long Weekend EP
Holden & Zimpel
Long Weekend EP
12" | 2020 | EU | Original (Border Community)
19,99 €*
Release:2020 / EU – Original
Genre:Electronic / Dance
Der britische Synth-Wizard James Holden tut sich zusammen mit dem polnischen Klarinetten-Guru Waclaw Zimpel für die "Long Weekend EP" mit 4 faszinierenden Kraut-Improvisationen, die im Sommer 2018 zusammen mit Zimpels Langzeit-Kollaborateur, dem Gitarristen Jakub Ziolek, aufgenommen wurden. Die EP ist eine exzellente Kooperation zweier wahrer Meister ihrer Instrumente, deren unterschiedliche Wege sich hier in der gemeinsamen Liebe für hypnotische und trancige Klänge kreuzen.
James Holden - The Idiots Are Winning Limited Splattered Vinyl Edition
James Holden
The Idiots Are Winning Limited Splattered Vinyl Edition
2LP | 2019 | EU | Original (Border Community)
35,99 €*
Release:2019 / EU – Original
Genre:Electronic / Dance
Limitierte Neuauflage des legendären Debütalbums von James Holden, "The Idiots Are Winning" (2006), ein Klassiker des Minimal Techno, auf kristall-klarem Splatter-Doppel-Vinyl.
Joe Cocherell - FB08
James Holden - OST A Cambodian Spring
Hertz Collision - A Vague Reminiscence
Dave Porter - OST El Camino: A Breaking Bad Movie
BRTHR - High Times For Loners
BRTHR
High Times For Loners
LP | 2020 | Original (Backseat)
19,99 €*
Release:2020 / Original
Genre:Rock / Indie
"High Times For Loners" ist der prophetische Titel von Brthrs neuem Album - betitelt und aufgenommen kurz vor der Pandemie. Brthr aus Stuttgart klingen auf ihrem dritten Album frisch und energiegeladen - kompakte Songs, beeinflusst von Folk und Soul, neben luftigen, offen arrangierten Stücken, die Weite von Neil Young kombiniert mit dem flirrenden Sound von Calexico. Brthr nehmen diese Elemente und verwandeln sie in einen ganz eigenen, entspannten Sound. Philipp Eissler singt von Einsamkeit, Vergänglichkeit und Wänden in Köpfen und an Grenzen. Und das hoffnungsvolle Versprechen hellerer Tage, ein Album, wie das Licht am Ende des Tunnels.
Portray Heads - Portray Heads
Roly Porter - Kistvaen
Prater WG - Zwischen Spittelberg Und Handelskai
Border One - Restless EP
Gregory Porter - All Rise Limited Deluxe Hardcoverbook Edition
Gregory Porter
All Rise Limited Deluxe Hardcoverbook Edition
CD+Book | 2020 | EU | Original (Blue Note)
22,49 €* 24,99 € -10%
Release:2020 / EU – Original
Genre:Organic Grooves
Dies ist die limitierte Buch-Edition mit Hardcover (32 Seiten). Sie enthält zudem 2 Lieder mehr als die beiden anderen CD-Versionen.

Beinahe vier Jahre sind verstrichen, seit Gregory Porter mit “Take Me To The Alley” sein letztes Album mit frischem Eigenmaterial herausgebracht hat. Vier Jahre, in denen der Sänger natürlich nicht untätig war. Denn in diesem Zeitraum nahm er für Decca den wunderbaren Nat-King-Cole-Tribut “Nat King Cole & Me” (2017) auf und veröffentlichte zudem zwei europäische Konzertmitschnitte: “Live In Berlin” (2016) und “One Night Only: Live At The Royal Albert Hall” (2018). Außerdem gab er sich als Gast die Ehre auf Einspielungen von Schlagzeug-Legende Louis Hayes (“Serenade For Horace”) und Jeff Goldblum (“I Shouldn’t Be Telling You This”). Doch mit seinem sechsten Studioalbum “All Rise”, das einen brillanten Mix aus Jazz, Soul, Blues und Gospel bietet, kehrt er jetzt endlich wieder zurück zu von ihm selbst verfassten neuen Songs, in denen er sein Herz auf der Zunge trägt. Die Lyrics sind von Porters Alltagsphilosophie durchtränkt und handeln vom wahren Leben. Das von Troy Miller (Laura Mvula, Jamie Cullum, Emili Sandé) produzierte Album spiegelt auch die Entwicklung von Porters Kunst zu etwas noch Nachdrücklicherem, Gefühlvollerem, Intimerem und auch Universellem wider. Nach der Aufnahme von “Nat King Cole & Me” standen für Porter zwei Dinge fest: dass er sein nächstes Album ebenfalls mit einem Orchester einspielen wollte und dass Musik Heilen kann. “All Rise” strotzt nur so vor Liedern über unerschütterliche Liebe, enthält aber auch ein paar aufmüpfigere Songs, weil der Weg zur Heilung schließlich nicht eben ist.

“Ja, man könnte sagen, dass ich hier aufs Ganze gegangen bin”, meint Porter über sein jüngstes Werk. Für dessen Einspielung vereinte er die Talente seiner langjährigen treuen Bandkollegen mit einer handverlesenen Bläsersektion, einem zehnköpfigen Chor und den Streichern des London Symphony Orchestra. “Aber wenn ich die Musik im Kopf komponiere, passiert alles zunächst nur mit Stimme und Klavier und entwickelt sich von da aus weiter. Es fühlt sich gut an, wieder zurückzukehren zu den Rhythmen und Stilen und Gefühlen und der Art und Weise, wie ich meine eigene Musik von Anfang bis Ende festlege.”

Während die Streicher in den Londoner Abbey Road Studios aufgenommen wurden, entstand der eigentliche Kern der Musik von “All Rise” an zwei anderen Orten: in den legendären Capitol Studios in Los Angeles, nur wenige Stunden von Porters Zuhause in Bakersfield entfernt, und in einem lauschigen Studio im Pariser Stadtteil Saint-Germain-des-Prés, einem historischen Drehkreuz der Literatur- und Jazzszene. Eigentlich sollte Porter seine Tage dort damit beginnen, die Pariser Straßen und Cafés zu erkunden, jede Menge guten Kaffee und Croissants zu genießen und dann entspannt ins Studio gehen, um ein paar Stunden lang Aufnahmen zu machen. Doch der zweifache Grammy-Gewinner ist nach wie vor ein wahres Arbeitstier. Er hatte einen Job zu erledigen, und so ging er mit seiner Band Tag und Nacht die Songs durch, um das Beste aus ihnen herauszukitzeln. “Damit löste ich unter den Mitgliedern der Band, ehrlich gesagt, einige Frustration aus. Ich hörte Dinge wie ‘Das ist nun schon die achte unterschiedliche Stimmung, die wir dem Song verliehen haben! ’ Und ich sagte: ‘Ja, ich weiß. Lasst uns die neunte ausprobieren’”, erinnert sich Porter mit einem Glucksen, das weitaus schlimmere Konflikte entschärfen könnte.

Tatsächlich rang Porter selbst damit, in welche Richtung er das Album führen wollte. Wie so viele besorgte US-Bürger in diesen Tagen, beschäftigte er sich obsessiv mit der Tagespolitik. Jeder neue Song verwandelte sich in eine Antwort auf das Treiben der da oben. Irgendwann kam Porter zu dem Schluss, dass es ungesund war, sich weiter damit auseinanderzusetzen. Also verwarf er fast alles, was er bis dahin erarbeitet hatte, blickte ins Innere, nach oben und um sich herum und fand seinen neuen “Daseinszweck” schließlich in dem Titel “All Rise”. “Wir hören diese Phrase, wenn Präsidenten oder Richter den Raum betreten”, sagt Porter. “Aber ich denke da eher an ‘all of us rise’ (wir alle erheben uns) - es sollte nicht nur eine Person erhöht werden. Wir sind alle bedeutend und werden von Liebe beflügelt. Das ist mein politischer Glaube und meine echte Wahrheit. Beides rührt von meiner Persönlichkeit her, von der Persönlichkeit meiner Mutter, der Persönlichkeit des Blues und der Schwarzen.”

“Was dich nicht umbringt, macht dich nur stärker”, glaubt Gregory Porter. Diese hart erkämpfte Doktrin wird von ihm laut und deutlich im bluesigen “Long List Of Troubles” artikuliert, in dem er knurrt: "Disappointment can drop me, from a thousand stories high / I got a spare set of wings ... watch me fly!" (“Enttäuschung kann mich fallen lassen, aus tausend Stockwerken Höhe / Ich habe Ersatzflügel ... sieh, wie ich fliege!”). In “Merchants Of Paradise” geht es um die Versklavung und den Handel mit Kindern aus Kriegsgebieten. Dieses Problem hat ihn nicht mehr losgelassen, seit er 2018 in London und New York bei Veranstaltungen der gemeinnützigen Organisation “War Child” auftrat. Jetzt möchte er mit diesem eindringlichen Lied auch seine Fans für dieses traurige Thema sensibilisieren. In der bläserlastigen Southern-Soul-Jam “Mister Holland” setzt er sich wiederum auf ironische Weise mit Rassismus auseinander.

Auf “All Rise” macht Porter keinen Hehl daraus, dass die Liebe kompliziert ist. Selbst wenn er wie in “Dad Gone Thing” die Balance zwischen widerstrebenden Emotionen sucht (zwischen seiner Verachtung für die Abwesenheit seines Vaters, seiner Dankbarkeit dafür, dass er seine Stimme von ihm geerbt hat, und seiner Trauer darüber, dass er keine Beziehung zu ihm hatte), gelingt es ihm doch, in seiner Stimme die Wärme von Bill Withers zu kanalisieren. Der Song reifte in Porter heran, nachdem er der Beerdigung seines Vaters beigewohnt hatte. Dort erfuhr er nicht nur, dass der Mann gesungen hatte, sondern auch, dass er ein Kriegsveteran war. “Ich wäre mein Leben lang stolz auf ihn gewesen”, sagt Porter mit leicht brüchiger Stimme. Auch in dem von sanften Streichern unterlegten Pop-Crooner-Juwel “Merry Go Round” singt er von unerwiderter Liebe Im prachtvollen Opener “Concorde” staunt der jetsettende Porter darüber, dass er es geschafft hat, solch seltene Höhen - im übertragenen wie buchstäblichen Sinn - zu erreichen, während er sich einfach nur danach sehnt, zu Hause bei seiner Familie zu sein.

Auch in Stücken wie “Faith In Love”, das einen leicht funkigen Marvin-Gaye-Groove hat, und “Thank You”, das allen gewidmet ist, die Porter auf seinem Weg geholfen haben, geht es um die Komplexität der Liebe, wenngleich auf andere Art. “Ich mache immer wieder Anspielungen, die sowohl weltlich sind als auch den Allerhöchsten betreffen”, erklärt er. “Spreche ich von Gott oder von den Menschen, die hier mit mir auf der Erde sind? Spreche ich von meinem tatsächlichen Vater, der tot und im Himmel ist, oder spreche ich von meinem Himmlischen Vater?”

Diese verschwommene Beziehung ist praktisch in Porters DNA kodiert. Als eines von acht Kindern wurde er von seiner alleinerziehenden Mutter, die Pastorin war, in einem armen Stadtteil von Bakersfield großgezogen. Seine Stimme fand der junge Gregory sowohl durch das Singen in der Kirche als auch durch das Studium von Nat-King-Cole-Platten zu Hause. Obwohl Cole durch sein Talent, seine Weisheit und sein Selbstvertrauen für den musikalisch begabten Gregory zu einer Art Ersatzvater wurde, der in seinem Kopf lebte, war es ein Football-Stipendium, das Porter schließlich von Kaliforniens Central Valley an die San Diego State University führte. Als seine vielversprechende sportliche Karriere durch eine Verletzung beendet wurde, fand er in dem Produzenten Kamau Kenyatta einen musikalischen Mentor. Kenyatta nahm ihn zu einer Session mit Hubert Laws mit und arbeitet seitdem mit Porter zusammen (tatsächlich hat er auch die LA.-Sessions für “All Rise” koproduziert). Nach Abschluss des Colleges zog Porter nach New York, um tagsüber in der Küche des Cafés seines Bruders zu arbeiten und nachts in Jazzclubs aufzutreten.

1999 erhielt Porter eine gefeierte Rolle in der ursprünglichen Broadway-Besetzung von “It Ain’t Nothin’ But The Blues”. 2004 inszenierte er sein eigenes Musical “Nat King Cole & Me” mit Klassikern des legendären Crooners. Doch richtig bekannt wurde er erst mit seinen eigenen Songs. Schon seine ersten beiden Soloalben - “Water” (2010) und “Be Good” (2012) - wurden jeweils für einen Grammy nominiert und ebneten ihm so den Weg zu seinem Blue Note-Debüt “Liquid Spirit” (2013), das mit dem Grammy für das beste Jazzgesangsalbum ausgezeichnet wurde. Seitdem hat er seine stetig wachsende Fangemeinde nie enttäuscht. Gemeinsam mit dem britischen Garage-Duo Disclosure landete er 2015 mit “Holding On” sogar einen Club-Hit. Für sein zweites Blue-Note-Album “Take Me To The Alley” strich er 2017 seinen zweiten Grammy ein. Und auf dem Album “Nat King Cole & Me” erzählte er seine eigene Lebensgeschichte durch Lieder aus Coles Songbook. Noch immer ist Porter von seinem durchschlagenden Erfolg überrascht. Er selbst erklärt ihn sich aber folgendermaßen: ”Ich habe mich als Kind mit meiner eigenen Stimme beruhigt. Und ich denke, dass sie auf andere Menschen denselben Effekt hat. Ich versuche, mich selbst mit diesen Liedern zu heilen.”
Gregory Porter - All Rise Black Vinyl Edition
Gregory Porter
All Rise Black Vinyl Edition
2LP | 2020 | EU | Original (Blue Note)
30,99 €*
Release:2020 / EU – Original
Genre:Organic Grooves
Dies ist die reguläre, schwarze Ausgabe mit 13 Liedern.

Beinahe vier Jahre sind verstrichen, seit Gregory Porter mit “Take Me To The Alley” sein letztes Album mit frischem Eigenmaterial herausgebracht hat. Vier Jahre, in denen der Sänger natürlich nicht untätig war. Denn in diesem Zeitraum nahm er für Decca den wunderbaren Nat-King-Cole-Tribut “Nat King Cole & Me” (2017) auf und veröffentlichte zudem zwei europäische Konzertmitschnitte: “Live In Berlin” (2016) und “One Night Only: Live At The Royal Albert Hall” (2018). Außerdem gab er sich als Gast die Ehre auf Einspielungen von Schlagzeug-Legende Louis Hayes (“Serenade For Horace”) und Jeff Goldblum (“I Shouldn’t Be Telling You This”). Doch mit seinem sechsten Studioalbum “All Rise”, das einen brillanten Mix aus Jazz, Soul, Blues und Gospel bietet, kehrt er jetzt endlich wieder zurück zu von ihm selbst verfassten neuen Songs, in denen er sein Herz auf der Zunge trägt. Die Lyrics sind von Porters Alltagsphilosophie durchtränkt und handeln vom wahren Leben. Das von Troy Miller (Laura Mvula, Jamie Cullum, Emili Sandé) produzierte Album spiegelt auch die Entwicklung von Porters Kunst zu etwas noch Nachdrücklicherem, Gefühlvollerem, Intimerem und auch Universellem wider. Nach der Aufnahme von “Nat King Cole & Me” standen für Porter zwei Dinge fest: dass er sein nächstes Album ebenfalls mit einem Orchester einspielen wollte und dass Musik Heilen kann. “All Rise” strotzt nur so vor Liedern über unerschütterliche Liebe, enthält aber auch ein paar aufmüpfigere Songs, weil der Weg zur Heilung schließlich nicht eben ist.

“Ja, man könnte sagen, dass ich hier aufs Ganze gegangen bin”, meint Porter über sein jüngstes Werk. Für dessen Einspielung vereinte er die Talente seiner langjährigen treuen Bandkollegen mit einer handverlesenen Bläsersektion, einem zehnköpfigen Chor und den Streichern des London Symphony Orchestra. “Aber wenn ich die Musik im Kopf komponiere, passiert alles zunächst nur mit Stimme und Klavier und entwickelt sich von da aus weiter. Es fühlt sich gut an, wieder zurückzukehren zu den Rhythmen und Stilen und Gefühlen und der Art und Weise, wie ich meine eigene Musik von Anfang bis Ende festlege.”

Während die Streicher in den Londoner Abbey Road Studios aufgenommen wurden, entstand der eigentliche Kern der Musik von “All Rise” an zwei anderen Orten: in den legendären Capitol Studios in Los Angeles, nur wenige Stunden von Porters Zuhause in Bakersfield entfernt, und in einem lauschigen Studio im Pariser Stadtteil Saint-Germain-des-Prés, einem historischen Drehkreuz der Literatur- und Jazzszene. Eigentlich sollte Porter seine Tage dort damit beginnen, die Pariser Straßen und Cafés zu erkunden, jede Menge guten Kaffee und Croissants zu genießen und dann entspannt ins Studio gehen, um ein paar Stunden lang Aufnahmen zu machen. Doch der zweifache Grammy-Gewinner ist nach wie vor ein wahres Arbeitstier. Er hatte einen Job zu erledigen, und so ging er mit seiner Band Tag und Nacht die Songs durch, um das Beste aus ihnen herauszukitzeln. “Damit löste ich unter den Mitgliedern der Band, ehrlich gesagt, einige Frustration aus. Ich hörte Dinge wie ‘Das ist nun schon die achte unterschiedliche Stimmung, die wir dem Song verliehen haben! ’ Und ich sagte: ‘Ja, ich weiß. Lasst uns die neunte ausprobieren’”, erinnert sich Porter mit einem Glucksen, das weitaus schlimmere Konflikte entschärfen könnte.

Tatsächlich rang Porter selbst damit, in welche Richtung er das Album führen wollte. Wie so viele besorgte US-Bürger in diesen Tagen, beschäftigte er sich obsessiv mit der Tagespolitik. Jeder neue Song verwandelte sich in eine Antwort auf das Treiben der da oben. Irgendwann kam Porter zu dem Schluss, dass es ungesund war, sich weiter damit auseinanderzusetzen. Also verwarf er fast alles, was er bis dahin erarbeitet hatte, blickte ins Innere, nach oben und um sich herum und fand seinen neuen “Daseinszweck” schließlich in dem Titel “All Rise”. “Wir hören diese Phrase, wenn Präsidenten oder Richter den Raum betreten”, sagt Porter. “Aber ich denke da eher an ‘all of us rise’ (wir alle erheben uns) - es sollte nicht nur eine Person erhöht werden. Wir sind alle bedeutend und werden von Liebe beflügelt. Das ist mein politischer Glaube und meine echte Wahrheit. Beides rührt von meiner Persönlichkeit her, von der Persönlichkeit meiner Mutter, der Persönlichkeit des Blues und der Schwarzen.”

“Was dich nicht umbringt, macht dich nur stärker”, glaubt Gregory Porter. Diese hart erkämpfte Doktrin wird von ihm laut und deutlich im bluesigen “Long List Of Troubles” artikuliert, in dem er knurrt: "Disappointment can drop me, from a thousand stories high / I got a spare set of wings ... watch me fly!" (“Enttäuschung kann mich fallen lassen, aus tausend Stockwerken Höhe / Ich habe Ersatzflügel ... sieh, wie ich fliege!”). In “Merchants Of Paradise” geht es um die Versklavung und den Handel mit Kindern aus Kriegsgebieten. Dieses Problem hat ihn nicht mehr losgelassen, seit er 2018 in London und New York bei Veranstaltungen der gemeinnützigen Organisation “War Child” auftrat. Jetzt möchte er mit diesem eindringlichen Lied auch seine Fans für dieses traurige Thema sensibilisieren. In der bläserlastigen Southern-Soul-Jam “Mister Holland” setzt er sich wiederum auf ironische Weise mit Rassismus auseinander.

Auf “All Rise” macht Porter keinen Hehl daraus, dass die Liebe kompliziert ist. Selbst wenn er wie in “Dad Gone Thing” die Balance zwischen widerstrebenden Emotionen sucht (zwischen seiner Verachtung für die Abwesenheit seines Vaters, seiner Dankbarkeit dafür, dass er seine Stimme von ihm geerbt hat, und seiner Trauer darüber, dass er keine Beziehung zu ihm hatte), gelingt es ihm doch, in seiner Stimme die Wärme von Bill Withers zu kanalisieren. Der Song reifte in Porter heran, nachdem er der Beerdigung seines Vaters beigewohnt hatte. Dort erfuhr er nicht nur, dass der Mann gesungen hatte, sondern auch, dass er ein Kriegsveteran war. “Ich wäre mein Leben lang stolz auf ihn gewesen”, sagt Porter mit leicht brüchiger Stimme. Auch in dem von sanften Streichern unterlegten Pop-Crooner-Juwel “Merry Go Round” singt er von unerwiderter Liebe Im prachtvollen Opener “Concorde” staunt der jetsettende Porter darüber, dass er es geschafft hat, solch seltene Höhen - im übertragenen wie buchstäblichen Sinn - zu erreichen, während er sich einfach nur danach sehnt, zu Hause bei seiner Familie zu sein.

Auch in Stücken wie “Faith In Love”, das einen leicht funkigen Marvin-Gaye-Groove hat, und “Thank You”, das allen gewidmet ist, die Porter auf seinem Weg geholfen haben, geht es um die Komplexität der Liebe, wenngleich auf andere Art. “Ich mache immer wieder Anspielungen, die sowohl weltlich sind als auch den Allerhöchsten betreffen”, erklärt er. “Spreche ich von Gott oder von den Menschen, die hier mit mir auf der Erde sind? Spreche ich von meinem tatsächlichen Vater, der tot und im Himmel ist, oder spreche ich von meinem Himmlischen Vater?”

Diese verschwommene Beziehung ist praktisch in Porters DNA kodiert. Als eines von acht Kindern wurde er von seiner alleinerziehenden Mutter, die Pastorin war, in einem armen Stadtteil von Bakersfield großgezogen. Seine Stimme fand der junge Gregory sowohl durch das Singen in der Kirche als auch durch das Studium von Nat-King-Cole-Platten zu Hause. Obwohl Cole durch sein Talent, seine Weisheit und sein Selbstvertrauen für den musikalisch begabten Gregory zu einer Art Ersatzvater wurde, der in seinem Kopf lebte, war es ein Football-Stipendium, das Porter schließlich von Kaliforniens Central Valley an die San Diego State University führte. Als seine vielversprechende sportliche Karriere durch eine Verletzung beendet wurde, fand er in dem Produzenten Kamau Kenyatta einen musikalischen Mentor. Kenyatta nahm ihn zu einer Session mit Hubert Laws mit und arbeitet seitdem mit Porter zusammen (tatsächlich hat er auch die LA.-Sessions für “All Rise” koproduziert). Nach Abschluss des Colleges zog Porter nach New York, um tagsüber in der Küche des Cafés seines Bruders zu arbeiten und nachts in Jazzclubs aufzutreten.

1999 erhielt Porter eine gefeierte Rolle in der ursprünglichen Broadway-Besetzung von “It Ain’t Nothin’ But The Blues”. 2004 inszenierte er sein eigenes Musical “Nat King Cole & Me” mit Klassikern des legendären Crooners. Doch richtig bekannt wurde er erst mit seinen eigenen Songs. Schon seine ersten beiden Soloalben - “Water” (2010) und “Be Good” (2012) - wurden jeweils für einen Grammy nominiert und ebneten ihm so den Weg zu seinem Blue Note-Debüt “Liquid Spirit” (2013), das mit dem Grammy für das beste Jazzgesangsalbum ausgezeichnet wurde. Seitdem hat er seine stetig wachsende Fangemeinde nie enttäuscht. Gemeinsam mit dem britischen Garage-Duo Disclosure landete er 2015 mit “Holding On” sogar einen Club-Hit. Für sein zweites Blue-Note-Album “Take Me To The Alley” strich er 2017 seinen zweiten Grammy ein. Und auf dem Album “Nat King Cole & Me” erzählte er seine eigene Lebensgeschichte durch Lieder aus Coles Songbook. Noch immer ist Porter von seinem durchschlagenden Erfolg überrascht. Er selbst erklärt ihn sich aber folgendermaßen: ”Ich habe mich als Kind mit meiner eigenen Stimme beruhigt. Und ich denke, dass sie auf andere Menschen denselben Effekt hat. Ich versuche, mich selbst mit diesen Liedern zu heilen.”
Perry Porter - Bobby Ro$$
David Porter - Victim Of The Joke: An Opera
Dave Porter - OST Breaking Bad
Mack Porter - Peace On You
Brawther - Jaxx Freaxx Remixes
Border One - Restive EP
Gregory Porter - 1960 What? (2019 Reissue)
Brawther - Le Voyage
Brawther - Remixes
Ryan Porter - Spangle Lang-Lane
Glen Porter - Mr. Vampire & The Deadly Walkers
Gregory Porter - Nat King Cole & Me
David Porter - I'm Afraid The Masquerade Is Over
Porter Ray - Watercolour Loser Edition
Roly Porter - Third Law
Dave Porter - OST Breaking Bad: Original Score 2
Gregory Porter - Water
Gregory Porter - Liquid Spirit
Gregory Porter - On My Way To Harlem / 1960 What
X-Plode - Reignited EP
DJH - Unfinished Biznizz EP
Pete Rock - 80 Blocks Instrumentals
Dusty Fingers Orchestra - Dramatic Underscores
Earl White Jr. - Very Special Girl / Never Fall In Love Again
Gaston - My Queen Record Store Day 2020 Edition
Bobby Moore / Sweet Music - (Call Me Your) Anything Man / I Get Lifted Record Store Day 2020 Edition
Madcliff - You Can Make The Change / What People Say About Love
Madcliff
You Can Make The Change / What People Say About Love
7" | 2020 | UK | Original (Soul Brother)
13,99 €*
Release:2020 / UK – Original
Genre:Organic Grooves
Madcliff, die Formation um Frontmann Chris Hills, veröffentlichte 1977 ihr einziges Album "Mad Cliff", das aber als Disco-Funk-Klassiker in die Musikgeschichte einging. Soul Brother veröffentlicht nun zwei Tracks aus diesem Meisterwerk erstmals auf 7", darunter die Funk-Granate "You Can Make The Change" aus Keb Darges legendären Deep-Funk-Nächten.
South Shore Commission / Ultra High Frequency - Free Man / We're On The Right Track (Moulton Mixes)
Patti Jo - Make Me Believe In You / Ain't No Love Lost (Mixes)
Leon Thomas - Love Each Other / L.O.V.E.
Voices Of East Harlem, The - Wanted Dead Or Alive / Can You Feel It
Chet Ivey - Dose Of Soul / Get Down With Geater Pt.1
Chet Ivey
Dose Of Soul / Get Down With Geater Pt.1
7" | 2019 | UK | Original (Soul Brother)
13,99 €*
Release:2019 / UK – Original
Genre:Organic Grooves
Reissue der begehrten 7" von Chet Ivey mit den beiden in Philadelphia aufgenommenen Funk-Soul-Klassikern "Dose Of Soul" und "Get Down With Geater Pt.1", die 1974 auf Sylvia Funk Recordings (New York) und ein Jahr später nochmal auf Freetone (Memphis) veröffentlicht wurde.
Sharon Ridley / Ralph Graham - Where Did You Learn Record Store Day 2019 Edition
Barbara Lynn - Movin' On A Groove / Disco Music
Sisters Love, The - Give Me Your Love / Try It, You'll Like It
Sisters Love, The
Give Me Your Love / Try It, You'll Like It
7" | 2019 | EU | Original (Soul Brother)
12,99 €*
Release:2019 / EU – Original
Genre:Organic Grooves
Soul Brother präsentiert das erste offizielle Reissue des Rare-Groove-Klassikers "Give Me Your Love" von The Sister Love. Geschrieben von Curtis Mayfield (seine Version erschien auf dem "Superfly" Soundtrack) und produziert von Gloria Jones und Paul Riser, erschien der Track erstmals 1973 als B-Seite auf dem Motown-Label Mowest, erlangte in den frühen 1980ern massive Popularität in der Soul-Clubszene und wurde von Queen Latifah, Ruth Joy, Stereo MCs und Robbie Williams & Kylie Minogue ("Kids") gesamplet. Die Flipside ist eine grandiose Version des Willie Hutch-Titels "Try It, You'll Like It" (1974).
Headhunters, The - If You've Got It, You'll Get It
Almetta Lattimore - Oh My Love / These Memories
Voices Of East Harlem, The - The Voices Of East Harlem
Rita Wright - Touch Me Take Me / Love Is All You Need
Rita Wright
Touch Me Take Me / Love Is All You Need
7" | 2017 | UK | Original (Soul Brother)
11,99 €*
Release:2017 / UK – Original
Genre:Organic Grooves
Re-Release der Soul Brother 7" mit zwei Soul-Klassikern von Rita Wright a.k.a. Syreeta (Wright), die auf Motown gesignt und mit Stevie Wonder verheiratet war.
Harlem River Drive - Idle Hands / Seeds Of Life
Harlem River Drive
Idle Hands / Seeds Of Life
7" | 2017 | UK | Original (Soul Brother)
12,99 €*
Release:2017 / UK – Original
Genre:Organic Grooves
7" Release mit zwei Tracks aus dem selbstbetitelten Harlem River Drive Debütalbum (1971) um die Brüder Eddie und Charlie Palmieri, zweier Giganten der Latin-Jazz-Fusion. "Seeds Of Life" erscheint erstmals in voller Albumlänge auf 7" Vinyl.
Mark Murphy - The Jazz Singer - Anthology: Muse Years 1973-1991
Eleanore Mills - This Is Eleanore Mills
Bill Harris - Am I Cold, Am I Hot
Sandra Wright - Wounded Woman
Gil Scott-Heron & Brian Jackson - Anthology Black Vinyl Edition
Big Brooklyn Red - Taking It Too Far / So Inspired
Gil Scott-Heron - It's Your World
Lou Courtney - I Don't Need Nobody Else/I Will If You..
Mandrill - Too Late
Gil Scott-Heron & Brian Jackson - The Bottle
Soul Searchers, The - Blow Your Whistle / Ashley's Roachclip
Soul Searchers, The - We The People
Soul Searchers, The - Salt Of The Earth
Little Brother - The Way You Do It
Brother Nebula - The Physical World
Brother May & Micachu - Archives 2008-2014 Record Store Day 2020 Edition
Little Brother - May The Lord Watch
Brother Firetribe - Feel The Burn
Brother Dan - Eastern Organ / My Dreams
Izmo (Brawther) - Where Is Eddie? EP
False Brother - Uncanny Valley
Brother Ali - Us 10th Anniversary Edition
Little Brother - Whatever You Say
Brother Ali - Secrets & Escapes Picture Disc Edition
Brother G - Litoral EP
Brother K - Degeneration Beat (A Tribute To Jack Kerouac)
Brother Resistance - Tonite Is De Night
Brother Dan - Inna Mount Zion
Brother Resistance - Rapso Take Over
N. F. Porter - Keep On Keeping On / If I Could Only Be Sure
Brother Ali - All The Beauty In This Whole Life
Brother Ali - All The Beauty In This Whole Life
Little Brother - Lovin It Feat. Joe Scudda
Brother Soul / Ramsey Lewis - Cookies / Back In The Ussr
Brother Theotis Taylor - Brother Theotis Taylor
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